Die Symptome einer Fruktose-Überdosierung kann man einteilen:

Bei einer Fruktose-Intoleranz kommt es etwa eine bis drei Stunden nach dem Verzehr von Fruchtzucker zu Problemen.

Beim einmaligen Verzehr:

  • vermehrter Gasbildung im Darm und Blähungen
  • Darmgeräuschen
  • Wässrigen Durchfällen
  • Verstopfung
  • Reizdarmsyndrom
  • Kolikartigen Schmerzen

 Über viele Jahre:

  • Reizdarmsyndrom (wegen Gärung und osmotischen Effekten)
  • Reizmagensyndrom (wegen Übersäuerung des Körpers evtl. auch wegen anderer fehlender Stoffe wird zu viel Salzsäure in den Magen abgegeben)
  • Reflux (chronisches Sodbrennen, im Zusammenhang mit dem Reizmagen, wenn zu viel Säure im Magen ist)
  • Depressionen siehe unten
  • Muskelschmerzen (im Zusammenhang mit der Übersäuerung und direkt in Beziehung zu Gärungsprozessen im Dickdarm z.B. Oberschenkelmuskelkater, wenn Reizdarmsyndrom)
  • Reaktive Arthritis
  • CFS Chronisches Erschöpfungssyndrom
  • ADS Aufmerksamkeits-Defizit-Syndrom (steht in Frage)
  • Erschwerte Atmung (angeblich sollen Botenstoffe fehlen)
  • Häufiger Harndrang
  • Schwindel
  • Wetterfühligkeit
  • Müdigkeit
  • erniedrigte Folsäure- und Zink-Serumspiegel werden auch immer wieder beobachtet, die zu Vitaminmangelsymptomen sowie Infektanfälligkeit führen können. Kontrolle des Vitamin C-Spiegels und ggf. Substitution wird empfohlen.

 Depressionen und FM/FI

Inzwischen gibt es einen wissenschaftlich  Zusammenhang von Fruktosemalabsorption/Fruktoseintoleranz und Depressionen.

Fruchtzucker geht mit der Substanz Tryptophan (proteinogene α-Aminosäure) ein Molekülkomplex ein, die vom Körper nicht weiterverarbeitet werden können. Tryptophan ist eine wichtige Vorstufe des „Glückshormons“  und wird in Serotonin umgewandelt. Wird das nicht in ausreichender Menge produziert entsteht eine Depression. Der daraus resultierende Kohlenhydrathunger, wie zum Beispiel der Heißhunger auf Schokolade, führt aber langfristig zu einer Verschlechterung der Situation.

 

Serotoninmangel macht hunger auf Süßes!


Frukty sagt: Je mehr Kohlenhydratintoleranzen* bestehen, desto schlechter fühlt sich der Patient.

 

*Kohlenhydratintoleranzen: Laktose – Fruktose – Sorbit

 

 

 

 

 

 

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