Mangel:
Patienten mit Fruktosemalabsorption zeigen immer wieder ab einem Alter von ca. 35 Jahren zeigen eine niedrigere Serum- Folsäurekonzentration als Personen ohne Fruktosemalabsorption. Auch weitere Vitamin- und Mineralstoffmängel können vorliegen. Ein Bluttest gibt Aufschluß darüber.
Folsäuremangel:
Wie dieser Mangel an Folsäure zustande kommt, ist dennoch nicht geklärt. Man weiß aber, das die Art der bakteriellen Besiedelung des Darmes einen wesentlichen Faktor in der Versorgung des Menschen mit Folsäure darstellt, deswegen kann angenommen werden, das eine Abnahme der Folsäurekonzentration bei Patienten mit Fruktosemalabsorption zumindest teilweise durch eine geänderte Darmflora bedingt ist. Durch die ständige Anflutung von nicht resorbierter Fruktose in den Darmabschnitten ist jedenfalls mit einer Änderung der Darmflora zu rechnen.
Folgen eines Folsäuremangels können sein:
blasse Schleimhäute, Müdigkeit, verminderte Leistungs- und Konzentrationsfähigkeit, Kälteüberempfindlichkeit, Kopfschmerzen, Schwindel, Herzklopfen und Atemnot. Durch den verstärkten Abbau der roten Blutkörperchen kann eine Gelbfärbung der Haut auftreten.
Typische Symptome sind ferner:
• Magen-Darm-Symptome: Glatte, rote Zunge, Zungenbrennen, rissige Mundwinkel (Mundwinkelrhagaden), Bauchschmerzen mit Verdauungsstörungen wie Durchfall oder Verstopfung.
• Psychische Symptome: Verwirrtheit, mangelnde Merkfähigkeit, Depressionen
Zinkmangel:
Auch ein Zinkmangelzustände konnte mit dem Zusammenhang einer Fruktosemalabsorption gefunden werden. In einer Studie konnten nicht nur signifikant niedrigere Serum-Zinkspiegel bei Patienten mit Fruktosemalabsorption im Vergleich zu Normalen gefunden werden, sondern es war kein einziger Patient mit Zinkmangel zu finden, der nicht gleichzeitig eine Fruktoseresorptionsstörung zeigte!
Patienten mit anderen Kohlenhydratresorptionsstörungen, wie z. B. der Laktoseintoleranz, zeigten keine Anzeichen eines Zinkmangels, so dass dies ein spezifisches Phänomen für Patienten mit Fruktosemalabsorption sein dürfte.
Folgen eines Zinkmangels können sein:
- Erhöhte Infektanfälligkeit.
- Störungen der Wundheilung, trockene schuppende Haut, entzündliche Hauterkrankungen, Akne.
- Zinkmangeldermatitis: Hautrötung und Pusteln, besonders im Gesicht, den Fingern und im Anal-, Genitalbereich.
- Haarausfall, nachlassende Haarqualität.
- Wachstumsstörungen bei Kindern und Jugendlichen.
- Potenzstörungen, Geruchs- und Geschmacksstörungen, Sehstörungen, Stimmungslabilität.
Frukty sagt: Achte auch auf deine Vitamin C zufuhr!
Wähle hochwertige Mineralwässer!
Erhöhe die Mineralstoffzufuhr von Magnesium durch eine bewusste Auswahl des Mineralwassers (Magnesium > 100 mg/l)
Frukty sagt: Am besten mit deinem Arzt darüber sprechen, der wird dir sicher weitere Informationen darüber geben können.